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Abwasserbehandlung und -reinigung: Schon an Förderung gedacht?

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Aktuelles
Februar 28, 2019

25 Mio. Euro stehen derzeit für die Förderung von Anlagen zur Abwasserbehandlung und Wertstoffrückgewinnung zur Verfügung: Auch für Ihr Unternehmen?

Industrielles Abwasser: Eine Herausforderung für viele Branchen

Ob bei der Produktion von Baustoffen, Eisen- und Stahl, bei Raffinerien oder in der  Ernährungsindustrie: Bei vielen Prozessen fällt Abwasser an, das vor der Einleitung in die Kanalisation oder ein Gewässer gereinigt werden muss.

Für viele Unternehmen ist es nicht nur eine technische Herausforderung aber auch ein wichtiges Compliance-Thema. Ein paar Stichwörter diesbezüglich: EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), Wasserhaushaltsgesetz (WHG), Landeswassergesetz (LWG), Abwasserverordnung (AbwV), Oberflächengewässerverordnung (OGewV), Industriekläranlagen-Zulassungs- und Überwachungsverordnung (IZÜV), Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG),…

Auch die branchenspezifischen BVT-Merkblätter haben abwasserspezifische Schlussfolgerungen.
Insofern gibt es kaum produzierende Unternehmen, die keine Investitionen durchführen, um das Thema Abwasser zu adressieren.

… aber auch ein Fördertatbestand

Ein neuer Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Umwelt zielt auf die Steigerung des Klimaschutzes und die Verbesserung der Gewässergüte ab. Dazu wurde ein besonderer Förderaufruf gestartet, der sich an die Betreiber kommunaler und industrieller Abwasserbehandlungsanlagen sowie auch an die Betreiber thermischer Verwertungsanlagen aller Größenklassen richtet.

Hierbei ist das Spektrum der unterschiedlichen Ansätze breit gefächert und gestattet viele verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich der Abwasserbehandlung. Konkrete Beispiele des Förderschwerpunktes sind:

  • Rückgewinnung und Bereitstellung von Wertstoffen wie Phosphor und Stickstoff, um zu verhindern, dass sie ungenutzt mit dem Abwasser oder Klärschlammverbrennungsaschen entsorgt werden
  • Reduktion von Spurenstoffen wie z.B. Humanarzneimittel, Bioziden, Pestiziden, Antibiotika oder Haushaltschemikalien (Mikroverunreinigung) im Ablauf von Kläranlagen oder an geeigneten Stellen der Abwasserinfrastruktur
  • Ganzheitliche Betrachtung mit Fokus auf Einsparung von Endenergie durch Substitution fossiler Brennstoffe oder Verknüpfung der Energieeinsparung mit anderen weitergehenden Abwasserbehandlungsverfahren

Das Förderprogramm kann ihr Unternehmen beim Verwirklichen fortschrittlicher Verfahren zur Vermeidung oder Verminderung von Umweltbelastungen unterstützen, vor allem wenn die Marktfähigkeit des neuen Verfahrens oder der gewonnen Ausgangsstoffe gegeben ist.

Steigern Sie Ihre Erfolgschancen

Die Einreichungsfrist für diesen Förderschwerpunkt endet am 15.05.2019. Bis dahin haben Sie noch die Möglichkeit von attraktiven Fördergeldern zu profitieren. Natürlich muss gleichzeitig das Verhältnis von Aufwand und Nutzen stimmen. Dazu müssen bereits im Vorhinein wichtig Fragen geklärt werden  Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden? Was erwartet der Fördergeber von meinem Unternehmen? Wie komme ich pragmatisch zur Förderung? Diese und viele weitere Fragen können unsere Fördermittelberater durch ihre Erfahrung beantworten und Ihnen bei ihrem Vorhaben effektiv und professionell zur Seite stehen. Kontaktieren Sie uns, entweder durch den Button „Kontakt“, per Telefon (0211 7106 750) oder per E-Mail: contactgermany@ayming.com.

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