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Das Nachfolge-Paradoxon: Wenn Innovationskraft in der Übergabe unsichtbar wird

 

Familienunternehmen sind oft Vorreiter in Sachen Innovation. Neue Technologien, Entwicklungsprojekte oder Prozessverbesserungen sichern langfristig die Wettbewerbsfähigkeit. Doch gerade im Kontext von Unternehmensnachfolge entsteht ein strukturelles Problem: Innovationsleistung taucht in klassischen Finanzkennzahlen meist nur als Kostenblock auf. Kurzfristig belasten Investitionen das Ergebnis, langfristig sichern sie den Fortbestand.

Dieses Spannungsfeld zwischen kurzfristigem EBIT und langfristiger Innovationskraft führt zu einem Paradoxon: Operativ ist das Unternehmen zukunftsfähig, in der GuV wirkt es defensiv, und für Käufer oder Banken zählen vor allem stabile Zahlen.

Um dieses Spannungsfeld einzuordnen, haben wir mit Markus Keggenhoff gesprochen. Der geschäftsführende Gesellschafter der visQon GmbH – management & consulting in Düsseldorf begleitet seit vielen Jahren mittelständische Unternehmen in Finanzierungs-, Nachfolge- und Strategiefragen. Als ehemaliger Bank- und Firmenkundenvorstand kennt er die Bewertungs- und Finanzierungslogik von Übergabeprozessen aus erster Hand.

 

Innovationskraft vs. Bewertungslogik

„In der Praxis ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass Unternehmen in Übergabephasen kurzfristige Stabilität über Erneuerung stellen“, erklärt Keggenhoff. Viele Familienunternehmen priorisieren EBIT, Cashflow und Bankrating, verschieben Innovationsprojekte und stabilisieren so kurzfristig die Kennzahlen. „Das stabilisiert zwar temporär, kann aber mittelfristig zu einem strategischen Substanzverlust führen. Entscheidend ist nicht der Verzicht auf Innovation, sondern deren finanzstrategisch saubere Einbettung in die Übergabephase“, ergänzt er.

Dieses Spannungsfeld ist ein klassisches Nachfolgeproblem: Nachfolger:innen müssen häufig Investitionen verantworten, die sie nicht selbst initiiert haben. Gleichzeitig stehen sie unter hohem Erwartungsdruck von Finanzierungspartnern und Investoren. „Die zentrale Herausforderung liegt darin, Innovationsprojekte bankfähig und bewertungslogisch zu erklären, Prioritäten klar zu setzen und Transparenz über Zeitachsen sowie Renditeeffekte zu schaffen. Finanzkommunikation wird in dieser Phase zur Schlüsselkompetenz“, betont Keggenhoff.

 

Erfolgreiche Nachfolge bedeutet Übersetzungsarbeit

Familienunternehmen, die Innovationskraft in der Übergabe erfolgreich sichern, tun dies nicht, indem sie Investitionen pausieren. Sie verstehen Nachfolge als strategische Phase zwischen Innovation, EBIT und Bewertung. Dazu gehört, die richtigen Fragen zu stellen:

  • Welche Projekte sichern langfristig die Wettbewerbsfähigkeit?
  • Welche Investitionen sind wertsteigernd, auch wenn sie kurzfristig belasten?
  • Wie lassen sich Zukunftsthemen für externe Partner nachvollziehbar darstellen?

Keggenhoff hebt hervor: „Innovation sollte immer auch aus Finanzierungs- und Bewertungssicht gedacht werden. Dazu gehören ein priorisiertes Innovationsportfolio, belastbare Business Cases und die konsequente Nutzung von Förder- und Entlastungsinstrumenten. Ebenso wichtig ist ein aktives Erwartungsmanagement gegenüber Banken und Investoren.“

 

Finanzielle Entlastung als strategisches Instrument

Fördermittel, steuerliche Forschungszulagen oder strukturierte Finanzierungsmodelle können in dieser Phase ein entscheidender Stabilitätsanker sein. „Richtig eingesetzt ermöglichen sie es, Innovationsprojekte fortzuführen, ohne die Bewertungsbasis oder das Rating unnötig zu schwächen. Damit werden sie zu einem strategischen Instrument der Nachfolgegestaltung“, erklärt Keggenhoff.

Damit wird deutlich: Innovation allein genügt nicht. Für eine erfolgreiche Übergabe müssen Unternehmen ihre Innovationskraft wirtschaftlich übersetzen, transparent machen und in die Finanz- und Bewertungslogik einbetten. Ayming unterstützt Unternehmen dabei, die Forschungszulage erfolgreich zu beantragen – erfolgsbasiert und mit umfassender Beratung, sodass Innovationen finanzierbar und bewertungslogisch nachvollziehbar bleiben.

 

Fazit

Unternehmensnachfolge entscheidet sich nicht an der Idee, sondern daran, ob Zukunft in Zahlen übersetzt werden kann. Familienunternehmen, die diesen Schritt bewusst gestalten, sichern nicht nur die Innovationskraft, sondern auch die langfristige Wertentwicklung. Experten wie Markus Keggenhoff zeigen, dass es möglich ist, Innovationsprojekte fortzuführen, Bank- und Bewertungslogik zu berücksichtigen und so eine tragfähige Übergabe zu gestalten. Sein Fazit: „Wenn Innovation strukturiert, finanzierbar und transparent gesteuert wird, stärkt sie langfristig nicht nur die Zukunftsfähigkeit, sondern auch den Unternehmenswert.“

Unterstützt durch gezielte Förderberatung, etwa zur Forschungszulage, können Unternehmen diese Potenziale optimal heben – und wir stehen dabei beratend zur Seite, rein erfolgsbasiert.

Markus Keggenhoff

ist geschäftsführender Gesellschafter der visQon GmbH – management & consulting in Düsseldorf. Als ehemaliger Bank- und Firmenkundenvorstand verfügt er über jahrzehntelange Erfahrung in der Begleitung mittelständischer Unternehmen mit den Schwerpunkten Finanzierung, Nachfolgeplanung und Strategie.

Die visQon GmbH begleitet Unternehmen insbesondere in Finanzierungs-, Nachfolge- und Wachstumsfragen. Sie ist Mitglied der Offensive Mittelstand und im Bundesverband mittelständischer Wirtschaft – Unternehmerverband Deutschland e.V. (BVMW) sowie Kooperationspartner der Unternehmensberatung plan37 GmbH, Berlin, der Ayming Deutschland GmbH, Düsseldorf sowie des Steinbeis Vertriebs- und Marketinginstituts, Göppingen.

markus.keggenhoff@visqon.de I www.visqon.de

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